Das Institut

Das Institut für Resilienz im ländlichen Raum wurde 2022 von Dr. Cordelia Polinna und Simon Breth gegründet. Wir arbeiten im Bereich einer nachhaltigen und resilienten Raumentwicklung an vielfältigen Projekten an den Schnittstellen von Architektur, Stadtplanung und Zukunftsforschung. Uns verbindet das Interesse an erfolgreicher Konzeptentwicklung für Gebäude, Kommunen und Regionen, die immer ihre spezifischen „Schätze“ und „Talente“ hervorhebt. Wir unterstützen Kommunen bei der Konzeption und Qualifizierung von Förderprojekten, beim Einwerben und der Abwicklung von Fördermitteln.

Abwicklung von Förderprojekten

Wir übernehmen Projektsteuerung, Kommunikation und Administration von Förderprojekten, die im Kontext einer resilienten räumlichen Entwicklung  stehen.

Beratung von Kommunen

Wir beraten Kommunen dabei, wie sie komplexe Transformations- und Planungsprozesse steuern können, um ihre Resilienz und Krisenfestigkeit zu stärken. Dies kann Themen im Bereich des Hochbaus und der gemeinwohlorientierten Immobilienentwicklung, der Förderung von Teilhabe über soziale, zivilgesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten, die Förderung des Katastrophenschutzes und der Prävention sowie die Versorgung mit Angeboten der Daseinsvorsorge etc. betreffen.

Zukunftsforschung

Was unterscheidet die Resilienz im ländlichen Raum von der urbanen Resilienz? Wie kann der Ansatz der Resilienz helfen, die spezifische Anpassungsfähigkeit des ländlichen Raumes zu stärken, zukünftige Krisen zu antizipieren und entsprechend vorbereitet zu sein? Wo braucht es redundante und sich ergänzende Strukturen, wo technische und soziale Innovationen? Das Institut für Resilienz im ländlichen Raum versteht sich als Forschungs- und Diskussionsplattform für eine nachhaltige und resiliente Transformation ländlich geprägter Regionen.

Standort in der Lausitz

 

Besuchen Sie uns an unserem Standort im Lausitzer Seenland, der jungen Urlaubsregion zwischen Berlin, Cotttbus und Dresden.

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Dr. Cordelia Polinna

Dr. Cordelia Polinna (*1975) ist Stadtplanerin und -forscherin. Sie studierte Stadt- und Regionalplanung und Urban Design in Berlin und Edinburgh, 2007 promovierte sie an der TU Berlin zum Thema „Towards a London Renaissance“. 2008 gründete sie mit Thomas Hauck das Büro Polinna Hauck Landscape + Urbanism. Von 2011-2013 lehrte sie als Gastprofessorin für Planungs- und Architektursoziologie an der TU Berlin. Seit 2014 ist sie bei Urban Catalyst, seit 2017 als Geschäftsführende Gesellschafterin. Cordelia verfügt über umfangreiche Erfahrungen in Forschung und Lehre im nationalen sowie im internationalen Kontext. Sie ist Expertin für gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung, strategische Entwicklungskonzepte für Quartiere, Städte und Regionen sowie die Gestaltung von Planungs- und Beteiligungsprozessen.

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Simon Breth

Simon Breth (*1975) ist Architekt und Raumpionier. Er studierte Architektur- und Stadtplanung in Stuttgart, Nancy und Valladolid. Nach Tätigkeiten bei Polo Villacorta arquitectos in (Valladolid) und Heinle, Wischer und Partner (Berlin) gründete er mit Rut de la Calle das Büro brethdelacalle. Das erste Projekt lag im ländlichen Raum, ein Kulturhaus für ein kleines Dorf in Norwegen – das Sogn kunstsenter, Laerdal. Nach der Realisierung mehrerer Hochbauprojekte im Raum Berlin erwarb Simon ein stillgelegtes Bahnhofsgebäude in der Nähe von Senftenberg und eröffnete dort den „Musikbahnhof Annahütte“ – ein Retreat für Kreativschaffend und Musiker. 2020 zog Simon mit seiner Familie in die Lausitz und eröffnete in Annahütte einen zweiten Bürostandort. Dort testet er praktisch aus, welche Erlebnisse und Überraschungen mit dem Leben und Arbeiten zwischen Metropole und Land einhergehen.

Veröffentlichungen

in Arbeit